Ohler Winfried
Büro für technische Dienstleistungen

Schwingungsmessung/-analyse

Schwingungsmessung, was ist das?

  • Schwingungsmessung/-analyse ist für die zustandorientierte Instandhaltung ein zuverlässiges und optimales Werkzeug zur Zustandsbeurteilung von Maschinen und Aggregaten.
  • Kontinuierlich oder periodisch werden hierbei während des Betriebes Daten zum Schwingungszustand eines Motors/Aggregates gesammelt und aufgezeichnet die wiederum nach der Datenanalyse bzw. Auswertung Rückschlüsse auf den mechanischen Zustand zulassen.
  • Ermittelt werden können:
    Lagerschäden, Unwucht, Ausrichtfehler (Verfluchtung), magnetische Asymmetrie, elektrische Fehler an Motorläufer oder Motorwicklung, Resonanzfehler, etc.

Schwingungsmessung, wo, wie und ihr Nutzen?

  • An allen rotierenden Maschinen und Aggregaten.
  • Gemessen wird an vordefinierten Maschinenpositionen wobei die Meßsonden mobil oder fest montiert sein können.
  • Die Messdaten können Online und Offline aber auch per Datensammler periodisch oder manuell erfasst werden und entsprechend der Datenerfassungsart übertragen, aufbereitet und rechnergestützt bearbeitet oder analysiert werden.
  • Die Schwingungsmessung ermöglicht das Messen und Aufzeichnen von Schwingung und Vibration schon lange bevor sie spürbar oder hörbar werden.
  • Die Auswertung bzw. Analyse der Daten wiederum ermöglicht eine Aussage über die Ursache der sich anbahnenden Fehler und deren Auswirkungen. Nachfolgende Trendmessungen ermöglichen die Bestimmung von Restlebensdauer, Restnutzungsdauer bzw. dem Abnutzungsvorrat des betroffenen Bauteiles.
  • Frühzeitiges Erkennen von Fehler und Schwachstellen (in der Entstehungsphase). Minimierung ungeplanter Anlagen- stillstände (durch Früherkennung entstehender Fehler). Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit und Produktivität (durch planbare Instandhaltung) Minimierung der Instandhaltungskosten (durch nahezu keine ungeplanten Ausfälle sowie Einsatzoptimierung der Instandhaltungsressourcen).

Schwingungsmessung, wann und wie oft?

  • Nach Neuerrichtung, -installation oder Umbau von Maschinen, Motoren und Aggregaten zur Dokumentation einer fehlerfreien und lückenlosen Inbetriebnahme.
  • Nach Neuerrichtung, -installation oder Umbau von Maschinen, Motoren und Aggregaten als Nachweis bei Verdacht auf fehlerhafte Montage.
  • Zur Ist-, bzw. Zustandsaufnahme (auch als Qualitätssicherungsnachweis).
  • Prüfzyklen:
    Diese sind individuell zu betrachten da sie in Abhängigkeit zur Anlagenbelastung, den Lastwechseln, der Betriebsart, etc. stehen.
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